Norðskáli-Eiði-Funningur-Klaksvik

Es ist trocken und weniger stürmisch als am Vortag, also drehen wir heute unsere für gestern geplante Runde – halt mit Gepäck. Vielleicht öffnet sich die Wolkendecke noch und wir können auf den Slættaratindur. In Eiði sehen wir den wohl am häufigsten fotografierten Fussballplatz, der nicht mehr in Betrieb ist. Zum Glück gibt’s schon so viele Fotos davon, dass ich nicht ansatzweise auf den Gedanken komme, die andere Hügelseite für den richtigen Blickwinkel zu erfahren. Der Platz dient nun als Campingplatz. Wir erklimmen den Pass, verzichten aber aufgrund des Nebels auf den Slættaratindur und fahren runter nach Funningur. Dort machen wir einen Zwischenstopp bei der Kirche von 1847, leider ist diese verschlossen. Auffallend sind die schwarz geteerten Aussenwände aus Holz.

Nach weniger als 40 km nimmt nicht nur der Nieselregen, sondern auch der Verkehr zu. Also besteigen wird mit Sack und Pack den Bus, der uns durch ein Unterseetunnel nach Klaksvik bringt. Abends gehen wir auswärts essen. Wir landen in einem Pizza-Imbiss, der sogar eine vegetarische Pizza auf der Karte hat. Was uns vorgesetzt wird, ist zwar nicht ansatzweise vegetarisch, aber wir sind hungrig.