Vestmannabjørgini

Da wir früh dran sind und der Wetterbericht für den morgigen Tag regnerisch und stürmisch ist, wollen wir nachmittags um vier den Ausflug zu den Vestmannabjørgini, den Vogelfelsen vor der Küste, machen. Während die Touristenboote am Mittag und frühen Nachmittag ausgebucht sind, müssen wir hoffen, dass sich noch genügend Touristen für die vier Uhr Fahrt einfinden. Das ist der Fall und wir müssen auch nicht dicht an dicht sitzen, sondern haben auf dem kleinen Boot auch noch Bewegungsfreiheit. Auf dem Weg aus dem Fjord können wir bereits Papageientaucher aus der Ferne bestaunen. Es folgen diverse Möwen, Eissturmvögel, Trottellumme und Wellenläufer. Den Basstölpel habe ich leider verpasst. Wir erhalten Helme und der Kapitän manövriert in enge Grotten rein und wieder raus. Wie auch der Anflug ist wohl auch das Manövrieren entlang der Küste hier nichts für Anfänger. An den mehrere Hundert Meter hohen Kliffs nisten diverse Vögel. Leider schwankt es sehr (nur in den Grotten liegt das Boot halwegs still auf dem Wasser, aber da bin ich mit Schauen beschäftigt), es hat wenig Licht und der Himmel ist grau in grau – keine guten Fotobedingungen.