In der Hauptstadt von Berg-Badachschan

In Khorog gibt es eine Universität: The Central Asian University sowie einen gepflegten Stadtpark und einen botanischen Garten. Im Park treffen wir auf die Dame des Hauses. Obwohl sie uns im Hotel schon mehrfach gesehen hat, grüsst sie auch im Park nicht. Die Lage unserer Unterkunft ist gut, die Freundlichkeit lässt zu wünschen übrig. Wir müssen das Zimmer wechseln, da unseres reserviert ist. So räumen wir unsere Siebensachen und dreizehn Taschen zusammen und ziehen in ein anderes Zimmer um.

 

Danach erkunden wir die Stadt, suchen vergeblich das Museum beim Stadtpark und finden nur eine Baugrube am auf der Karte vermerkten Ort. Wir spazieren weiter zum Supermarkt, den wir bei der Einfahrt eingangs Khorog gesehen haben und hoffen, dass dieser sonntags geöffnet ist. Ist er zum Glück auch und das Angebot ist überwältigend: Schweizer Schokolade, Nesquik, Cola, Haferflöckli – vieles, was das Herz begehrt. So decken uns mit Allerlei ein, einzig das verschrumpelte Gemüse sieht so unappetitlich aus, dass wir nur einige Zwiebeln kaufen.