Great Expectations

Geschafft! Ich kann dieses Buch wieder ins Regal stellen, da ich es – nach Wochen – endlich gelesen habe. Als ich in Durham ankam, war mein Bücherregal gähnend leer, was einen doch recht erbärmlicher Anblick darbot. Also habe ich mir gleich Bücher gekauft, einige in einem Secondhandlanden, der einstige Bestseller von Ken Follet und Michael Crichton für wenige Pennies verkaufte (benötigen alle etwas Platz), andere in der Buchhandlung. Aufgrund des netten Covers und weil es direkt vor meiner Nase lag, sprang mir „Great Expectations“ ins Auge. Da ich mir vorgenommen hatte, meine Bildungslücke bei den englischen Klassikern zumindest etwas zu verkleinern, dachte ich mir, dass das ein guter Anfang wäre. Nun, es war wahrscheinlich nicht gerade mein brillantester Einfall, da die Lektüre doch etwas anstrengender war, als was ich mir so vorgestellt hatte. Ich lese nun Angels&Demons von Dan Brown und das macht mir im Vergleichen zu den „Grossen Erwartungen“ richtig Spass: es liest sich wie ein Kinderbuch – ein Paddington-Band steht natürlich auch in meinem Regal. Da dies nicht allzu sehr den Lesefluss beeinträchtigt, lohnt es sich nun auch wieder Worte nachzuschlagen. Mal schauen zu welcher englischsprachigen Lektüre ich mich danach aufraffen kann. Immerhin habe ich von Radio DRS inzwischen zu BBC gewechselt, vorerst beschränke ich mich auf die Station Newcastle, manchmal auch schon eine Herausforderung. Ich hatte auch mal kurz bei BBC Scotland reingehört, als gerade ein Fussballspiel mit zwei Reportern kommentiert wurde, den einen verstand ich blendend, bei dem andern, war ich mir nicht so sicher, ob er englisch sprach…