Department of Archaeology

links: Dep. of Archaeology and Anthropology, rechts: mein Büro (frühmorgens als noch keiner da war)
links: Dep. of Archaeology and Anthropology, rechts: mein Büro (frühmorgens als noch keiner da war)

Es ist schon längstens an der Zeit, über das Department zu berichten! Auf ihrer Webseite heisst es: Throughout the years, the department has grown to become what it is today: one of the largest departments in the world and the national leader for archaeological research, beating Oxford, Cambridge and University College London in this respect. Das Fach Archäologie ist hier seit 1931 vertreten, dem Lehrkörper gehören inzwischen über 30 Personen an, davon 13 Professoren und weitere 20 Forschende. Der "Archaeological Services", der ebenfalls an der Uni beheimatet ist, hat 26 weitere Angestellte. Gross ist auch die post-grad community, die mit über 100 Promovierenden in der Archäologie zu den grössten in Europa zählt. Studierende werden in Undergraduates (Bachelor) und Postgraduates (Master und PhD) eingeteilt. Undergrads habe ich in der Archäologie bis anhin noch keine kennengerlent. Die Leute hier am Department sind sehr freundlich, offen und hilfsbereit. Täglich werden via Mailingliste auf Veranstaltungen, Kongresse, Finanzhilfen, Buchanschaffungen, freie Zimmer oder auch mal auf die Unordnung an einigen Arbeitsplätzen oder Kekse für alle im "Common Room" hingewiesen.

 

Die Lage des Departments innerhalb der Uni ausgezeichnet: zwischen der Hauptbibliothek und dem Palatine Center, dem für 48 Mio Pfund erbauten und 2012 eröffneten Hauptquartier der Uni, das auch die Jus Fakultät, Mensa und verschiedene Dienstleistungen für die Studierende wie Beratungsstellen (u.a. Beratung für Behinderte, Immigrationsbüro und Finanzhilfe) beinhaltet.

 

Alle zwei Wochen gibt es einen Gastvortrag, an dem – im Vergleich zu Bern – der Besucherandrang sich in Grenzen hält. Die 30-40 Zuhörer setzen sich in erster Linie aus Angestellten und postgrads zusammen. Heute endet das Semester. Es gibt hier nicht zwei, sondern deren drei: Epiphany Term (20/01 – 21/03), Easter Term (28/04 – 27/06) und Michaelmas Term (06/10 – 12/12), das akademische Jahr beginnt im Herbst. Insofern versprechen die nächsten Wochen sehr ruhig zu werden, sowohl an der Uni als auch in der Stadt ohne all die undergrads. Für mich wird sich aber nicht viel ändern, da im Informatics Lab, wo auch ich meinen Arbeitsplatz habe, ausschliesslich Doktoranden und Postdocs arbeiten.